Wandern im Vorsäß Schönenbach © Kristina Stalnionyte / Vorarlberg Tourismus
Aktuell

Branchenbrief Juli 2020

Liebe Branchenkollegin, lieber Branchenkollege,

in den vergangenen Wochen konnten die Vorarlberger Tourismusbetriebe wieder öffnen – zuerst einige Freizeiteinrichtungen, dann die Gastronomie, schließlich Hotels und andere Beherbergungsbetriebe. Auch die vielen kleineren Dienstleister wie Berg- und Wanderführer, Outdoor-Anbieter oder die Austrian Guides konnten ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die Auflagen sind nach und nach gelockert worden. Bund und Land haben einiges an Unterstützungsmaßnahmen beschlossen.

Steht uns ein normaler Sommer bevor? Leider nein. Viele Gäste sind unsicher und schauen täglich auf die Infektionszahlen. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit haben die Kaufkraft geschwächt. Mit einem hohen Anteil an Stammgästen aus (Süd-)Deutschland und der Schweiz haben wir dennoch eine Chance auf ein respektables Ergebnis.

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Kulturschaffende und Touristiker haben gemeinsam innovative Formate wie das Vorarlberger Kulturpicknick kreiert. Vorarlberg Tourismus hat mit Unterstützung des Landes die Sommerkampagne #venividivorarlberg gestartet. Die Zahlen der ersten Wochen sind für uns ein klarer Beleg, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wir gehen ungewöhnliche Wege, mit der Dauer der Kampagne bis in den Herbst und einer starken Einbindung unserer Gastgeber. Mein Appell: Nützen Sie den Hashtag #venividivorarlberg und unseren Kampagnentitel „Ich kam. Ich sah.“ So stärken Sie gleichzeitig unsere Kampagne und Ihre eigene Onlinepräsenz.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen und Anregungen. Alles Gute, bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Christian Schützinger, GF Vorarlberg Tourismus

#venividivorarlberg: Hohes Engagement für die Kampagne

Seit Anfang Juni läuft die Sommerkampagne #venividivorarlberg. Die ersten Ergebnisse sind ermutigend: 4150 Social-Media-Postings tragen inzwischen den Hashtag #venividivorarlberg. Die Anzeigen wurden online millionenfach ausgespielt und zigtausende Male geklickt. Auch die Medien berichten intensiv über Urlaub in Vorarlberg.

„Ich kam. Ich sah. Vorarlberg.“ Nicht nur der provokant gewählte Titel sticht aus dem Mainstream der Tourismuswerbung heraus. Auch bei der Kommunikationsstrategie geht Vorarlberg Tourismus neue Wege: Die Kampagne setzt neben klassischer Werbung stark auf Information, Empfehlungen und Storytelling. Sie rückt dabei die Angebote der Gastgeber in den Vordergrund. Online kommt der
Social Guide als innovatives Instrument erstmals zum Einsatz. Statt eines großen Strohfeuers zu Beginn schafft die Kampagne dauerhafte Präsenz bis in den Herbst hinein.

1,8 Millionen Reichweite
In Vorarlberg selbst setzt Vorarlberg Tourismus stark auf Advertorials, die das vielfältige Angebot sichtbar machen. Vorwiegend zweimal wöchentlich in den VN und wöchentlich in der NEUEN am Sonntag präsentieren Gastgeber ganz persönliche Empfehlungen für Urlaub und Freizeit in Vorarlberg. Dazu gibt es Veranstaltungs- und Ausflugstipps sowie den Verweis auf die Onlinekampagne. Advertorials und klassische Werbung in anderen Medien ergänzen die starke Präsenz.

Online kommt stark der Social Guide zum Einsatz. Er erzielte allein auf vol.at seit Anfang Juni eine Reichweite von 1,8 Millionen Nutzern. In der Einblendung werden ausgewählte Postings von Instagram, Facebook und Twitter präsentiert. So können dynamisch aktuelle Themen eingespielt werden. Die Klickraten liegen bei fast zwei Prozent der Nutzer – bis zu zehnmal mehr als bei klassischer Onlinewerbung.

Ungewöhnlich: Acht Millionen Flaschen „Mohren Spezial“-Bier werben derzeit ebenfalls für Urlaub in Vorarlberg.

Starke Kooperation mit der Österreich Werbung
In Deutschland, der Schweiz und österreichweit ist die Österreich Werbung ein wichtiger Partner von Vorarlberg Tourismus. Sie setzt auf einen Mix aus TV, Print und Onlinewerbung. So wurde allein die Onlinewerbung mit Vorarlberger Themen bisher 44 Millionen Mal ausgespielt.

Statt eines großen Strohfeuers zu Beginn schafft die Kampagne dauerhafte Präsenz bis in den Herbst hinein.

Vorarlberg Tourismus selbst ergänzt die Kampagne mit gezielten Inseraten, österreichweit etwa in den Bundesländerzeitungen. In Deutschland ist Vorarlberg mit Anzeigen unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und der Stuttgarter Zeitung in Print und Online vertreten. Parallel läuft die redaktionelle Berichterstattung auf Hochtouren: Urlaub in Vorarlberg war in den vergangenen Wochen Thema in praktisch allen wichtigen Medien in Süddeutschland, der Ostschweiz sowie in österreichweiten Medien.

Beteiligung schafft Sichtbarkeit
Über den starken Online-Schwerpunkt der Kampagne können sich Vorarlbergs Hotels, Gastronomiebetriebe und Freizeiteinrichtungen selbst zusätzliche Präsenz verschaffen. Passende Postings mit dem Hashtag #venividivorarlberg auf Instagram, Facebook oder Twitter werden im Social Guide präsentiert. So werden sie beispielsweise auf der Website von Vorarlberg Tourismus und auf vol.at sichtbar. Umgekehrt stärkt die Verwendung des Hashtags und des Titels „Ich kam. Ich sah.“ die Sichtbarkeit der Vorarlberg-Kampagne.

Immer mehr Tourismusbetriebe erkennen die Chancen sozialer Medien: Seit dem Lockdown im März ist die Zahl der Vorarlberger Tourismusbetriebe, die im Social Guide Vorarlberg vertreten sind, um rund 40 Prozent auf insgesamt 540 gestiegen. Seit dem vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Betriebe fast verdoppelt.