Wanderung Golmer Höhenweg zur Geißspitze © Andreas Gassner / Vorarlberg Tourismus

Der Vorarlberger Tourismus in Zahlen

Vorarlberg verzeichnete im Tourismusjahr 2024/25, von November 2024 bis Oktober 2025, rund 2,76 Millionen Gästeankünfte und 9,55 Millionen Nächtigungen. Auf den Winter entfielen 52 Prozent, auf den Sommer 48 Prozent der Übernachtungen.

Die durchschnittlichen Ausgaben der Urlaubsgäste in entgeltlichen Unterkünften lagen, ohne Anreisekosten, bei 240 Euro pro Person und Nacht im Winter 2024/25 und bei 166 Euro im Sommer 2025.

Die jüngste verfügbare Modellrechnung zur regionalwirtschaftlichen Bedeutung des Nächtigungstourismus stammt aus dem Jahr 2021. Sie bezifferte die Wertschöpfungswirkungen in Vorarlberg auf rund 2,5 Milliarden Euro und außerhalb des Landes auf weitere 445 Millionen Euro. Mit der touristischen Nachfrage wurden laut dieser Berechnung knapp 20.000 Vollzeit-Ganzjahresarbeitsplätze verbunden.

Viele persönlich geführte Betriebe prägen die kleinteilige Beherbergungsstruktur des Landes. In der Sommersaison 2025 standen in rund 4.900 Beherbergungsbetrieben etwa 72.100 Gästebetten ohne Camping zur Verfügung. Hinzu kamen 43 Campingplätze mit rechnerisch rund 12.400 Betten. Insgesamt umfasste das Angebot damit etwa 84.500 Gästebetten.

Rund 89 Prozent der Nächtigungen entfielen auf Gäste aus dem Ausland. Deutschland war mit 5,53 Millionen Nächtigungen und einem Anteil von rund 58 Prozent der mit Abstand wichtigste Herkunftsmarkt. Es folgten Österreich mit 11 Prozent, die Schweiz und Liechtenstein mit gut 10 Prozent sowie die Niederlande mit 9 Prozent. Weitere wichtige Auslandsmärkte waren Belgien, Frankreich und Monaco sowie das Vereinigte Königreich.

Auch der Freizeit- und Naherholungstourismus hat große Bedeutung. Eine Studie der Universität St. Gallen beziffert das Volumen auf rund 7,5 Millionen Tagesbesuche pro Jahr und die damit verbundenen Ausgaben auf etwa 400 Millionen Euro. Etwa die Hälfte der Tagesgäste stammt aus Vorarlberg selbst, rund 30 Prozent kommen aus Süddeutschland und 20 Prozent aus der Ostschweiz und Liechtenstein.